Pressemitteilungen

Das Neueste aus dem Institut
Wir freuen uns, Ihnen wichtige Forschungsergebnisse und aktuelle Nachrichten aus unserem Institut mitteilen zu können.

Pressemitteilung

16.01.2022

Neues Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar nun vollwertiges Mitglied der Max-Planck-Gesellschaft

Am 01. Januar 2022 wurde aus dem Forschungszentrum caesar in Bonn das Max-Planck-Institut für Neurobiologie des Verhaltens – caesar. Hier untersuchen Forschende aus über 35 Nationen, wie durch die kollektive Aktivität der enormen Anzahl an Nervenzellen tierisches Verhalten in seiner ganzen Bandbreite bei verschiedenen Tierarten entsteht. Sie sind nun Teil eines großen Netzwerks, das nicht nur wissenschaftliche Infrastrukturen, Austausch und Zusammenarbeit bietet, sondern auch eine breite Palette an Ausbildungs- und Karrieremöglichkeiten. „Die Aufnahme unseres Instituts in die Max-Planck-Familie ist eine aufregende Zeit", betonen die beiden Direktoren Jason Kerr und Kevin Briggman.

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09.11.2021

Mit ihren Augen sehen - eine neue Methode rekonstruiert die Perspektive eines sich frei bewegenden Tieres

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16.02.2021

Zellen entscheiden ihr Schicksal im Kollektiv

Es ist eines der großen Rätsel in der Biologie – aus zunächst völlig gleichartigen Stammzellen entstehen die unterschiedlichsten, spezialisierten Zelltypen durch die sog. Differenzierungsprogramme. Obgleich wir wissen, dass diese Differenzierung der Zellen in den Genen angelegt sind, bleibt eine zentrale Frage noch offen: Wie ist dieser Prozess gesteuert? Was stellt sicher, dass die lebensnotwendigen Proportionen der verschiedenen Zelltypen innerhalb der Population vorhanden sind?

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22.01.2021

Die Kannibalen unter den Würmern verschonen die eigene Brut – Neue caesar-Forschungsgruppe untersucht Selbsterkennungssysteme

Die Kannibalen unter den Würmern verschonen die eigene Neue caesar-Forschungsgruppe „Selbsterkennung und Kannibalismus“ untersucht Selbsterkennungssysteme in der Natur, geleitet vom Neurobiologen Dr. James Lightfoot.

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08.01.2021

Spermien auf dem richtigen Weg - Forscher finden einen neuen Mechanismus der männlichen Unfruchtbarkeit

Ein wesentlicher Bestandteil aller eukaryotischen Zellen ist das Zytoskelett. Mikrotubuli, winzige Röhrchen, die aus einem Protein namens Tubulin bestehen, sind Teil dieses Zellskeletts. Zilien und Geißeln, antennenartige Strukturen, die aus den meisten Zellen unseres Körpers herausragen, enthalten viele Mikrotubuli. Ein Beispiel für eine Geißel ist der Spermienschwanz, der für die männliche Fruchtbarkeit und damit für die sexuelle Fortpflanzung unerlässlich ist. Die Geißel muss in einer sehr exakten und koordinierten Weise vorwärts schlagen, um das Fortbewegen der Spermien zu ermöglichen. Ist dies nicht der Fall, kann dies zu männlicher Unfruchtbarkeit führen. Forscher des Institut Curie in Paris, des Max-Planck-Instituts für molekulare Zellbiologie und Genetik (MPI-CBG) in Dresden, des Forschungszentrum caesar in Bonn gemeinsam mit der Universität Bonn, des Institut Cochin in Paris und des Human Technopole in Mailand zeigen nun, dass eine bestimmte enzymatische Veränderung des Proteins Tubulin, die sogenannte Glycylierung, essenziell ist, damit die Spermien in einer geraden Linie schwimmen. Diese Ergebnisse lassen vermuten, dass eine Störung dieser Veränderung einigen Fällen von männlicher Unfruchtbarkeit beim Menschen zugrunde liegen könnte.

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03.09.2020

Dem magnetischen Kompass auf der Spur – caesar-Forscher Pascal Malkemper mit ERC Starting Grant ausgezeichnet

Er sucht nach einem geheimnisvollen Sinn: Pascal Malkemper, Leiter der Max-Planck-Forschungsgruppe „Neurobiologie des Magnetsinns“ am Forschungszentrum caesar. Diese Suche erhielt nun besondere Unterstützung: Malkemper wird durch den Europäischen Forschungsrat mit einem „ERC Starting Grant“ ausgezeichnet. Die begehrte Auszeichnung hilft einer neuen Generation Wissenschaftler, sich als aufstrebende Spitzenforscher zu etablieren.

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20.07.2020

Ferienkurs gibt Einblick in die Neuroforschung

Die Corona-Pandemie betrifft besonders Schüler und Lehrer. Dabei ist nicht nur das Lernen in den Schulen stark eingeschränkt. Auch Exkurse und außerschulische Lernmöglichkeiten sind kaum noch realisierbar. Ein besonderer Onlinekurs, der durch das Forschungszentrum caesar angeboten wird, füllt diese Lücke. Für den Kurs vom 03. – 06. August 2020 sind noch Plätze frei.

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03.06.2020

Neu entdeckte Ionenkanalfamilie gibt Fischspermien den Takt vor

Fische leben sowohl in Salz- als auch Süßwasser. Wie aber passt sich ihre Fortpflanzung an die verschiedenen Lebensräume an?

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04.05.2020

Der tiefe Blick ins Gehirn: neue Veröffentlichung in "Nature Methods"

Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler am Forschungszentrum caesar haben ein kleines Mikroskop entwickelt, das am Kopf montiert werden kann und Einblick in die Funktionsweise des Gehirns ermöglicht. Mit diesem neuen System lässt sich die Aktivität neuronaler Populationen in der tiefen Kortikalschicht eines sich frei verhaltenden Tieres mit Einzelzellauflösung messen.

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28.04.2020

​Neue Forschungsgruppe: "Cellular Computations and Learning"

Neue Forschungsgruppe arbeitet an Informationsverarbeitung in Zellen.

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